Was wir in den Bergen im Winter vermissen? Hm. Die kühle Maß Bier am Gipfel nach einer anstrengenden Bergtour? Nicht wirklich, denn die trinken wir auch gerne bei Minustemperaturen, da einem beim Wintersport bekanntlich immer warm in den Gliedern wird. Grillen? Haben wir da eben GRILLEN gehört? Steht definitiv auch nicht auf unsere Liste, denn das machen wir auch im Winter. Wie? Ihr habt noch nie ein Wintergrillen veranstaltet? Dann solltet ihr das schleunigst tun, denn das macht — weil eben nicht auf jedermanns Schirm für ein Hüttenwochenende in der kalten Jahreszeit — ganz besonders viel Spaß. Dabei gibt es aber ein paar Regeln zu beachten, die wir nachfolgend kurz und knackig erklären.

1. Der Grillmaster des Abends sollte definitiv keine Frostbeule sein, also gerne mal eben den kältefestesten Freund der Gruppe dazu erküren. Dieser sollte sich bitte mit eng anliegenden Klamotten ausstatten, damit keine Schalfransen oder dergleichen am Ende noch Feuer fangen. Ebenso wichtig: Festes Schuhwerk!

2. Die Hoiz Alm verfügt über einen gemauerten Grill, den ihr gerne benutzen dürft. Wenn ihr diesen im tiefen Winter anfeuert, kann es sein, dass der Weg vom Grill in die Hütte vereist ist. Damit die Speisen auf dem Weg nicht verunglücken, bei „Eiszeiten“ also besonders vorsichtig marschieren. Ebenso wichtig: Falls ihr beim Grillen Handschuhe tragt, immer darauf achten, dass diese nicht nass sind.

3. Winter heißt: Die Temperaturen rutschen gerade abends unter die Null Grad Marke, weshalb ihr beim Einkauf der Holzkohle bedenken solltet, dass ihr definitiv die doppelte Menge braucht. Ebenso wichtig — Briketts! Damit geht’s auf jeden Fall schneller und die knurrenden Mägen müssen nicht so lange auf die ersehnten Köstlichkeiten warten.

4. Was kommt im Winter auf den Grill? Je nach Ausdauer des Grill-Kapitäns, solltet ihr auf Steaks und Würstchen setzen, die nicht allzu lange brauchen. Kurzgegrilltes nennt man das in der Fachsprache. Den Vegetariern empfehlen wir Zucchini-Scheiben, Grillkäse oder auch Stockbrot — geht fix und schmeckt ziiiiemlich guad! Kleiner Tipp: Lasst die Teller im Warmen stehen oder schiebt sie eine Runde in den Backofen, denn wenn selbst die abkühlen, ist auch alles Gegrillte schnell wieder kalt und nur halb so lecker.

Mit diesen vier Faustregeln steht einem fröhlichen Wintergrill-Abend mit Freunden nichts im Wege. Einen Vorteil gibt es definitiv: das Bier kann draußen im Schnee gekühlt werden und muss nicht in den Kühlschrank! Und alle, die sich bevorzugt an einem Glühwein aufwärmen, mögen doch bitte ihre Tassen am Rande des Grills abstellen und sich den ganzen Abend über den dampfenden Glühwein freuen. Viel Spaß bei diesem Trend-Experiment und guten Hunger! Euer Hoiz Alm Team :).

 

Fotos: Marius Quast

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