Das Hoiz Alm-Rezent für einen bärigen Kaiserschmarren

Dieses Schmankerl mit Ursprung im Nachbarland Österreich (der Name leitet sich übrigens von Kaiser Franz Josef ab) haben wir ja bereits in unserem Artikel Kochabend mit Freunden auf der Hütte: 5 Rezeptideen aufgenommen, hat unserer Meinung nach aber noch einen eigenen Artikel verdient. Für Kaiserschmarren gibt es auch keine Jahreszeit — im Sommer wie im Winter ist ein gelungener Kaiserschmarren ein kulinarischer Lebensretter. Folgendes Szenario: Ihr kommt von einem anstrengenden Skitag oder einer nervenzerreissenden Bergwanderung zurück, der Magen bricht euch halb auseinander und dann liegt da plötzlich der Duft von frischem Kaiserschmarren in der Luft. Uuuuh!
Nun muss das, was auf eurem Teller landet, nur noch genauso gut schmecken wie es duftet und aussieht. Wird schwierig? Nö, wir hätten da ein Geheimrezept. Denn wenn schon Kaiserschmarren, dann gescheit! Für das Master-Rezept braucht ihr folgende Zutaten (ausgerichtet auf vier Personen):

5 EL Nusserl (Nusschnapps) 

Eigelb

1 Stange echte Vanille

1 EL, gehäuft Zucker

1 Prise(n) Salz

250 g Mehl

500 ml Milch

50 g Butter, zerlassen

Eiweiß

4 TL Puderzucker

Habt ihr das alles brav eingekauft, geht es folgendermaßen weiter: Eigelb, Salz, Vanille und Zucker mit dem Rührgerät so lange schlagen, bis es schaumig wird. Dann fleißig weiterrühren und nach und nach Milch und Mehl dazugeben, bis die angegebene Menge im Teig gelandet ist. Next step: Butter in der heißen Pfanne schmelzen und das Eiweiß zu Schnee schlagen. Beides in den Teig geben. Last but no least: die 5 EL Nusserl Schnaps einrühren.  

Jetzt gehts an den Schmarren: In die erhitzte Pfanne den fertigen Teig gießen bis ihr bei einer Höhe von ca. 1cm angekommen seid. Die Masse vierteln, umdrehen und wieder anbacken lassen. In mundgerechte Stücke teilen, mit 2 TL Zucker bestreuen und kurz karamellisieren lassen.

Fertig? Fast. Teller rausholen, gerecht (!) aufteilen und Puderzucker darüber streuen. Damit am besten in Richtung Bergpanorama begeben, schließlich isst das Auge ja auch immer mit. Nun dürft ihr natürlich auch feierlich die Gabel heben und zum Munde führen. An guadn!

Sehr gerne würden wir nun auch sehen, wie der Kaiserschmarren, den ihr fabriziert hat im Endergebnis so aussieht. Unsere Steilvorlage konntet ihr im Titelbild ja schon bestaunen. Könnt ihr das besser? Ja? Wir freuen uns auf eure Bilder via servus@hoizalm.com!

Alle weiteren Infos zu unserer Hoiz Alm findet ihr hier.

 

Text: Annika Wagner

One Comment

  1. Kochabend mit Freunden auf der Hütte: 5 Rezeptideen für den perfekten Hüttenabend | Hoiz Alm

    […] Die genaue Anleitung gibt’s für euch in dem eigenen Artikel: How to Kaiserschmarren. […]

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